Rechtsanwaltskanzlei Helmut Becker - Rastatt

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Mehr Rente nach Scheidung!

Die zwischen 1977 und Oktober 2009 geschiedenen Ehefrauen wurden bei der Berechnung der von dem Ehemann auf ihr Rentenkonto aus der Betriebsrente, aus der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes und aus den privaten Kapitalversicherungen zu übertragenen Rentenanwartschaften rechnerisch benachteiligt.

Auf Grund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes hat der Gesetzgeber mit Wirkung zum 01.09.2009 diese Ungerechtigkeit beendet und den geschieden Ehefrauen die Möglichkeit eröffnet, bei Gericht einen Antrag auf Nachberechnung einzureichen.

Die Erhöhung der Versorgungsbezüge ist bei dem Familiengericht zu beantragen.

Der Antrag ist unter gewissen Bedingungen, die vor Antragstellung abgeklärt werden müssen, zulässig.

Bitte rufen Sie uns an, wir können gleich im Telefongespräch abklären, ob grundsätzlich eine Antragstellung in Frage kommt. Sollte sich nach den ersten telefonisch erteilten Informationen ein Antrag auf Nachberechnung als erfolgversprechend erweisen, ist das weitere Vorgehen abzustimmen.

Aber auch Witwen, die von ihrem geschiedenen Ehemann Unterhalt beziehen, können ihren Ehezeitanteil an den Versorgungsbezügen ihres Ehemannes abändern lassen. In diesem Fall würde allerdings der von dem Ehemann bezahlte Ehegattenunterhalt um den Versorgungsanteil aus der Rentenversicherung gekürzt werden. Ist der Versorgungsanteil der Ehefrau höher als der bezahlte Ehegattenunterhalt, kann die geschiedene Ehefrau einen Geldvorteil erlangen.

Für Auskünfte stehe ich Ihnen unter Tel: 07222 938440 zur Verfügung.

Helmut Becker
Rechtsanwalt

 

Rechtsanwalt Helmut Becker, Rastatt
Helmut Becker
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
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